Happy Gangstas

Die Happy Gangstas haben wieder ein tolles Video gemacht zu dem Song “Party mit mir selber”. Darin spielt Blasius Maltzahn nicht nur alle Instrumente, sondern stellt auch die Musiker selber dar. Typenmäßig sind alle in verschiedene Klamotten gesteckt, die man gerne klischeehaft den Instrumenten zuordnen möchte.
Wer zur nächsten 80er Jahre Party eingeladen ist, sollte sich unbedingt dieses Video ansehen, denn die coolen Klamotten stammen alle aus dem Akki Kostümfundus.Happy Gangstas

Party mit mir selber

Louvre reloaded II

2016 findet dieses geniale Format zum ersten Mal bei Akki statt, jetzt gibt eine Neuauflage von Louvre reloaded.
An 5 Tagen im September kommen Schüler.innen aus den umliegenden Schulen für ein Kunstprojekt ins Akki Haus. Anhand einer großen Anzahl berühmter Klassiker oder weniger berühmten Bildern wird eine Auswahl getroffen, die dann filmisch oder fotografisch nachgestellt wird.
Dafür stehen Künstler, Fotografen oder Videoexperten zur Verfügung, die die Szenen möglichst detailgetreu oder modern interpretiert umsetzen.
Der Kostümfundus ist die optimale Fundgrube, um die Darsteller mit den passenden Kostümierungen auszustatten. Endlich kann der Fundus mal zeigen, welche Schätze er verbirgt, um solche Themen zu verwirklichen!
Die fotografischen Ergebnisse finden sich hier:

 

Kalenderblatt im Oktober

2018 geht dann das grimmsche Märchen vom Fischer und seiner Frau über die Bühne. Matti, der Fischer, der mit einer Frau Ilsebill in einer kleinen Kate am Meer lebt. Eines Tages gelingt ihm der große Fang – ein sprechender Butt ist ihm ins Netz gegangen, der jeden Wunsch erfüllt, wenn der Fischer ihm sein Leben schenkt.
Eigentlich ist Matti ja wunschlos glücklich, nur seine Frau die Ilsebill kann nicht genug gekommen und so muss Matti Tag für Tag den Butt mit immer höheren Ansprüchen konfrontieren. So nehmen unheilvolle Dinge ihren Lauf…..

Eigentlich gibt es in diesem Märchen nur 3 Protagonisten. Da das Ensemble von Märchenfieber aber auf 9 Personen angewachsen ist, hat Marion Schröder viel Seemannsgarn gesponnen, damit für alle eine passende Rolle gefunden wird.
Inklusive einer modernen Rahmenhandlung, in der ein cooler Teenager dem alten Butt seine exklusiven Wünsche schildert.

Viele Kostüme aus dem Fundus kommen zum Einsatz, allerdings ein passendes Kostüm für den Butt fehlt. Erschwerend kommt hinzu, dass es davon 2 geben muss. Zum Glück gibt es bei einem Discounter Kuscheldecken mit Fischmuster und Glitzerpailletten – das perfekte Material für die Fischkostüme.

Eine großartige Aufführung mit aufwändigem Bühnenbild (Agnieszka Lorenz), originellen Tanz- und Gesangseinlagen Marina Hüls) und einer fantastischen
Maske vom Profi aus der Oper (Rainer Eiselt).





 

Kalenderblatt im September


2017 ist das Märchen der Frau Holle auf dem Spielplan von Märchenfieber.
In diesem Jahr erstmals aus der Feder von Marion Schröder. Ein sehr modern interpretiertes Stück, das viele neue Personen einbringt. Denn schließlich möchte die ganze Schauspieltruppe, bestehend aus 8 Leuten, auf die Bühne. Also werden zwei alte Tanten, ein Skifahrer

und der Bäcker Nick Pumper und der Apfelhändler Jona Gold hinzugefügt, die dem Stück einen neuen Schwung geben.

 

 

 

 


Bis auf das herzige weiße Dirndl der Frau Holle und das heiße Outfit der Pechmarie stammen die Kostüme aus dem Akki Fundus.

Wer sich fragt, wieso 9 Personen auf dem Gruppenfoto sind – zur Truppe gehört natürlich noch der Techniker Marcus Liedtke, der immer im Schatten steht, wenn auf die Schauspieler der Spot angeht.

 

 

Fundusrenovierung abgeschlossen!

Der Fundus hat einen neuen Fußboden bekommen.
Nach 16 Jahren ist der alte Linoleumboden total löchrig von der Belastung der vollgepackten Ständern und muss erneuert werden.

Das bedeutet: alles muss raus – der Fundus ist vorrübergehend in die leerstehende Halle gezogen.
Dank vereinter Kräfte ist das schnell vonstatten gegangen, sodass die Verlegearbeiten an einem Tag erledigt ist. Das Ergebnis kann sich sehen lassen!


 

Kalenderblatt im August

Die Regentrude – das Märchen von Theodor Storm ist den meisten sicher nicht geläufig, ist aber in Bezug auf die Klimakrise eine topaktuelle Geschichte.
Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt mal lesen.  Handelt es sich doch um eine furchtbare Dürreperiode, die der Feuermann Eckeneckepenn hervorgerufen hat.
Die Regentrude, die den ersehnten Regen bringen könnte, ist in tiefen Schlaf gefallen und niemand erinnert sich daran, wie sie zu erwecken ist. Außer Maren und Andrees, die sich mithilfe des weisen Sprüchleins der Mutter Stine auf den beschwerlichen Weg machen, die Regentrude zu finden.

Diesmal ist das ganze Können des Fundus gefordert, denn einen Feuerteufel gab es noch nicht. Zum Glück findet sich in dem großen Vorrat an schönen Stoffen etwas passendes, womit das einfache rote Hemdchen zu einem flammenden Gewand des Eckeneckepenn umgestaltet wird.

Stephan Ehlen als teuflischer Feuermann ganz in seinem Element!

 

 

 



Ebenso muss ein passendes Gewand für die jugendliche Maren entstehen. Ein Rock aus grüner Wildseide mit mauvefarbenem Leinenmieder und einer hellblauen Satinschürze unterstreicht Marens Stellung als Tochter des reichen Wiesenbauer.

Kalenderblatt im Juli

Zu den heißen Julitagen passt das Theaterstück aus dem Jahr 2015:
“Abrechnung in Silvercity”. In dem Jahr hat sich Nina Ebner in einem ganz neuen Genre versucht und einen spannenden Western geschrieben, bei dem es natürlich nicht an komischen Szenen fehlt, sonst wäre es ja kein Märchenfieber Stück.
Der Fundus kann zwar eine Menge Kostüme beisteuern, aber auch auf den Fundus der Deutschen Oper am Rhein wird für die Ausstattung der Schauspieler zugegriffen. Was fehlt war ein Hemd für die Besetzung des Indianers.
Dafür wird eigens ein Oberteil nach Vorlage des Stammes der Lakota erstellt.


Heutzutage sind ethnische Aneignungen und “black facing” nicht mehr korrekt.
Man mag es unserer Generation verzeihen, die wir mit Winnetou, dem Held unserer Kindheit, aufgewachsen sind. Bei mir hat es das Interesse an der Kultur der Indianer geweckt und deren Schicksal bei der Besiedlung Amerikas.

Kalenderblatt im Juni

In diesem Monat geht es um das Stück “Der Räuberwald” von 2014.
Dabei handelt es sich um ein völlig frei geschriebenes Werk von Nina Ebner.
Eine spannende Räubergeschichte, die zwischen Robin Hood und dem Wirtshaus im Spessart angesiedelt ist.  Es gibt wilde Kampfszenen und lustige Tänze.
Die Ausstattung mit den Kostümen ist diesmal relativ einfach, denn es kommen nicht so viele hochherrschaftliche Rollen vor, sodass der Fundus aus dem Vollen schöpfen kann, um vom Mönch bis zur Räuberhauptmännin alle mit schon vorhandenen Kostümen einzukleiden.

Alte Regeln neu aufgelegt

Das Corona Testzentrum auf dem Parkplatz der Mitsubishi-Electric-Halle ist abgebaut. Seitdem gilt wieder die ursprüngliche Regelung, dass der Parkplatz  kostenpflichtig ist: Die erste halbe Stunde kostet 0,70 €, die zweite auch, ab dann fallen pro angefangener Stunde 1,40 € an. An Veranstaltungstagen in der Mitsubishi-Electric-Halle gilt der Veranstaltungstarif von 7,00 €. Wir bedauern diese Neuregelung, haben darauf aber leider keinen Einfluss.
Ein wichtiger Hinweis an dieser Stelle ist die Eingabe für ihr Navigationsgerät:
Bitte die Adresse Siegburger Str. 15 eingeben, damit Sie auf den Parkplatz geleitet werden. Die Einfahrt ist nur über Parkplatz 1 möglich.
Bei der Hausnummer 25 ist leider nur noch eine Ausfahrmöglichkeit.

Kalenderblatt im Mai

Hier folgt ein weiteres Stück aus der Feder von Nina Ebner:
“Schneewittchen und Jakob” von 2013.
Es geht um die Geschichte der Gebrüder Grimm in deren Verlauf alle möglichen Märchenfiguren auftauchen.


Darunter auch die bösen Schwestern von Aschenputtel, von denen Eine im neidgelben Kleid darggestellt ist. Das pomöse Oberteil aus gelbem Satin ist ein Upcycling Modell aus den 80er Jahren, das mit einem perlenbestickten Einsatz versehen ist. Dazu gehört eine Perlenhaube, die an die ausgefallenen Kopfbedeckungen bei ” Drei Nüsse für Aschenbrödel” erinnert.

 

 

 

 

 


Endlich kommt auch mal das wunderschöne Biedermeierkleid aus der Deutschen Oper zum Einsatz. Dieses aufwändig gearbeitete Rüschenkleid aus grünem Leinen mit lila Besätzen ist das perfekte Kostüm für die Mutter der Grimm-Brüder.

 

Dem Märchenfieber Ensemble steht auch immer der professioneller Maskenbildner Rainer Eiselt zur Seite, der grandiose Charaktere schminkt, wie man beim Rumpelstilzchen und dem lieben Wolf sieht.

 

Wer mehr sehen möchte, findet Bilder von der Aufführung unter “Schneewittchen und Jakob”